Wir sind Ihr Partner

Wir sind für alle relevanten Kostenträger der beruflichen Rehabilitation ein zuverlässiger Partner. So zählen die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaften, Unfallversicherer sowie Arbeitsagenturen und Jobcenter zu unseren Auftraggebern. Eine kostenbewusste und zielgerichtete Vorgehensweise zeichnet unsere Leistungen ebenso aus wie Transparenz und Vertrauenswürdigkeit.

Darüber hinaus arbeiten wir mit namhaften Unternehmen zusammen, denen wir im Bereich betriebliches Eingliederungsmanagement und Gesundheitsmanagement zur Seite stehen.

 

Vier exemplarische Reha-Management-Fälle

Fall 1 PTBS

Frau R., zu Beginn unserer Begleitung 32 Jahre alt, arbeite über 10 Jahre als ungelernte Verkäuferin in der Filiale einer Drogeriemarktkette. Im Laufe dieser Tätigkeit wurde sie mehrfach Opfer von Raubüberfällen auf das Geschäft. Sie entwickelte eine Posttraumatische Belastungsstörung, die parallel zur beruflichen Rehabilitation erfolgreich psychotherapeutisch behandelt werden konnte. Eine durchgeführte Intelligenzdiagnostik ergab eine Eignung Frau R.’s für eine Ausbildung auf mittlerem Niveau. In der darauffolgenden Berufsorientierung kristallisierte sich schließlich das Berufsbild der „Tierarzthelferin“ heraus. Durch zwei Praktika in diesem Bereich konnte Frau R. ihre Berufswahlentscheidung überprüfen und letztlich absichern. Wir akquirierten einen Ausbildungsbetrieb, der Frau R. nach erfolgreich absolvierter Ausbildung übernahm.
(Anmerkung: dieser Fall wurde mit den „echten“ Protagonisten in der Sendung frau TV/WDR im Febr./März 2009 dargestellt.)

 

Fall 2 Berufskrankheit

Frau J., 23 Jahre alt, entwickelte im Rahmen ihrer Arbeit als Intensivpflege-Krankenpflegerin ein Hautekzem, welches als Berufskrankheit anerkannt wurde. In dem Prozess der beruflichen Neuorientierung wurden potentielle Berufsfelder auf Frau J.’s bisherige Stärken und Erfahrungen hin überprüft: Sie bevorzugte eine ähnlich herausfordernde, anspruchsvolle Tätigkeit wie die bisherige, in der sowohl ihr technisches Verständnis als auch ihre Flexibilität in kritischen Situationen gefragt sein sollten.
Schließlich entschied sich Frau J. auf das Berufsbild „Dispatcher“, einem der „Fluglotsin“ ähnlichem Ausbildungsberuf. Sie zog für diese in einer Flugschule im Westen Deutschlands angebotene Ausbildung 600 km weit weg von ihrem Heimatort und wurde erfolgreich zum „Dispatcher“ ausgebildet. Frau J. bekam im Anschluss eine Festanstellung bei einer Fluggesellschaft in ihrem Heimatort.

 

Fall 3 SHV

Herr W., zum Zeitpunkt unserer Betreuung 47 Jahre alt, konnte nach einem Arbeitsunfall mit einhergehender schwerer Schädel-Hirn-Verletzung seinem Ursprungsberuf als Sprinklermonteur/Gas-Wasser-Installateur nicht mehr nachgehen. Zudem litt er aufgrund der Verletzungsfolgen an epileptischen Anfällen. Unmittelbar im Anschluss an die medizinische Heilbehandlung begann die berufliche Neuorientierung:
In einem Berufsinteressentest ergaben sich hohe Interessenwerte für kaufmännische Tätigkeitsfelder. Da Herr W. über keinerlei EDV-Kenntnisse verfügte, absolvierte er eine entsprechende Qualifizierung. Dieser Rahmen wurde zusätzlich dazu genutzt, seine aktuelle kognitive Leistungs- und Belastungsfähigkeit zu testen und diese sukzessiv zu erhöhen.
Parallel dazu kooperierten wir mit der behandelnden Psychotherapeutin, um die Kontinuität des Wiedereingliederungsprozess zu gewährleisten.
Ein weiterer Lehrgang, der kaufmännische Inhalte vermittelte, ergänzte Herrn W.’s erstes Praktikum zur Berufswahlentscheidung. Wir akquirierten einen weiteren Praktikumsplatz in einer Firma für Sanitärtechnik, Herrn W.’s ursprünglichem Arbeitsgebiet. Nach sechs Monaten stellte der Arbeitgeber Herrn W. für 20 Std./Woche als Bürokraft ein.

 

Fall 4 „in eigener Sache“

Herr F. war mit 19 Jahren gezwungen, seine Ausbildung zum Metallbauer nach einem Arbeitsunfall mit einhergehender Fußverletzung abzubrechen.
Bei der Recherche nach einem leidensgerechten neuen Ausbildungsberuf lag sein Fokus auf dem kaufmännischen Bereich. Eine durchgeführte Leistungsdiagnostik konnte Herrn F.’’s Entscheidung stützen. Seit 2011 absolviert Herr F. nun im Verwaltungsbereich eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation.


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